Ich und er
Montag, 15.Oktober.2007
Ich liebe das falsche Mädchen
Jetzt fühl ich es,
Versteck’s nicht mehr halbbewußt hinter dem Herz.
Bin nicht verwirrt, ich bin nicht entsetzt.
Dutzend rote Mannen halten stark dagegen,
Nein, sie schieben! Umzustürzen, siegen!
Wer, wenn nicht ich, am Throne säß?
Jetzt denkt er es,
Kann nicht glauben was ihm widerfährt,
Wegen aufrechter Minn’, er sich nicht wehrt.
Unbeholfen Fürste was ich bin,
Krieg war nie mein Sinn,
Die Schlacht an meiner Fers’…
Er schreit,
Doch allein ich kann es vernehmen.
Treue; gebrochen wird er nie aufgeben.
Laut ist Mars an meinen Füßen,
Wird heute jemand Blut vergießen?
Jenes keimt.
‘S ist an der Zeit,
Der Schein, er löst sich.
Suchend, weg, entblößt mich.
Sein’ durchdringend Blick ich nicht duld’,
Ein nackter König ohne Schuld ?
Das Tor steht weit.
Echte Liebe,
Reiner als die meine, stärker
Er trägt mit sich, und zu ihr.
Das Kämpfen hat ein Ende,
Auf meinem Kopf nur halb die Krone,
Sind es Zwei meiner Begierde ?
Frage an Leser: Wer ist er ? Ich bitte um Meinungen.