Skandal des Wassers

Montag, 15.Oktober.2007

Wieder ist es geschehn:
Das Land ist überschwemmt.
Sie kämpfen sich den Weg frei,
Völlig ungehemmt:
Die Wassermassen waren klar;
Nun – mit Dreck vermengt -
Zerstören sie Felder und füllen Gärten.
Und töten.


Bäumen und Sträuchern,
Deren Wurzeln verschwinden,
Werden Geheimnisse entdeckt:
Die Wasseroberfläche muss es bilden,
- Grob und hässlich ist – das Bild,
Das auf sich sie lässt schimmern.
Der andere Teil des Wassers jedoch,
Ist blind.

Symmetrisch scheint das Bildnis,
Zwei Teile ragen oben, unten.
Täuschend und dominant gegen
Tiefer und entblöβt; verbunden.
Länger und dunkler ist das Scheinbild.
Reales und Trugbild zusammen:
Von Berührung unzerstörbar,
Das Lebewesen.

 

Aus den Bergen kommt das Wasser,
Hier gibt es kein Spiegelbild:
Die Berge sind zu hoch.
Weiter unten wird es wild,
Verfälscht, und wahrheitssuchend doch.
Die Bäume bestraft? Nur mild.
Was wenn man versetzt ins Wasser,
Uns?


2 Antworten zu “Skandal des Wassers”

  1. leni sagte

    … tja ich befürchte tot.. außer man kann schwimmen und sich das wasser von beiden seiten ansehen ;)

  2. Gita sagte

    kommt mir irgendwie bekannt vor…:)

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